Gesündere Weidelandschaften

Foto: Nicole Fahrni

Gesündere Weidelandschaften

  • Unser Ziel

    In Naibunga und Ol Donyiro werden degradierte Flächen in gesunde, funktionierende Ökosysteme verwandelt. Dafür werden die Wiederherstellungspraktiken der Gemeinschaften mit moderner Wissenschaft zur Landwiederherstellung verbunden. So sollen Viehhaltung und Wildtiere auch unter Klimadruck koexistieren können.

  • Zahlen

    Das Projekt wurde am 17. März 2022 gestartet und ist derzeit in Arbeit.

Zusammenfassung

Überweidung, Klimaschwankungen und ein ungleicher Zugang zu Weideland haben grosse Teile der Weidelandschaften Nordkenias stark degradiert. Die Schäden sind sichtbar: Bodenerosion, Verlust der Vegetationsdecke, invasive Arten und zerschnittene Landschaften. Zusammen bedrohen sie das Überleben der Wildtiere, schmälern die Weidemöglichkeiten der Hirtinnen und Hirten und schwächen die Widerstandsfähigkeit ganzer Ökosysteme.

Das Projekt geht diese Herausforderungen direkt an: mit Nachsaat, halbkreisförmigen Erdwällen, der Sanierung von Erosionsrinnen und der Bekämpfung invasiver Arten – alles abgestimmt auf die Weideprioritäten der Gemeinschaften und auf die Bedürfnisse der gesamten Landschaft. Entscheidend ist, dass es das traditionelle Wissen der Hirtinnen und Hirten mit moderner Wissenschaft verbindet. So zeigt sich, wie gemeinschaftsgetragene Ansätze diesen Trockengebieten eine produktivere und nachhaltigere Zukunft sichern können.

Der Fortschritt wird über das Monitoring von Vegetationsdecke, Bodengesundheit und Wildtiervorkommen verfolgt. So entsteht eine Wissensgrundlage für die ökologische Erholung. Zudem stärkt das Projekt die lokalen Kapazitäten für eine gemeinschaftliche Weidebewirtschaftung und unterstützt damit eine gerechte Landnutzung und die langfristige Produktivität der wiederhergestellten Flächen.

Projektverbindungen

Zeitleiste

  • Wenn Gemeinschaften gestärkt werden, geht die Wiederherstellung von Weideland schneller voran – und das Wissen bleibt

    Projektupdate 16. Dezember 2025

    Für die Wirksamkeit der Monitoring-Aktivitäten wurden Viehhaltende, Jugendliche, Mitglieder von Frauengruppen und Community-Scouts geschult, die Erdwälle auf verschiedene Arten zu überwachen.
  • Regionaler Kontext der halbtrockenen Landschaften in Nordkenia

    Projektupdate 2. Juni 2024

Team