Produktive Wiederherstellung degradierter Landschaften

Produktive Wiederherstellung degradierter Landschaften
Unser Ziel
Degradierte Landschaften in Tambopata werden wiederhergestellt, indem lokale Akteure dabei unterstützt werden, regenerative Praktiken einzuführen, die Ökosysteme erholen lassen und nachhaltige Lebensgrundlagen schaffen. Das Projekt fördert naturpositive Technologien, stärkt technische Kompetenzen und entwickelt Wertschöpfungsketten, die durch Wiederherstellung Einkommen schaffen.
Zahlen
Das Projekt wurde am 1. Januar 2026 gestartet und befindet sich in der Startphase.
Zusammenfassung
Dieses Projekt hilft dabei, Land in Tambopata wiederherzustellen, das durch Bergbau, Viehzucht oder nicht nachhaltige Landwirtschaft geschädigt wurde. Gemeinsam mit lokalen Landnutzerinnen und Landnutzern fördern wir Wiederherstellungsansätze, die sowohl Wälder zurückbringen als auch Einkommen für Familien schaffen. Diese Ansätze verbessern die Bodengesundheit, unterstützen die Erholung heimischer Pflanzen- und Tierpopulationen und erzeugen Güter und Dienstleistungen, die auf lokalen und regionalen Märkten verkauft werden können. Lokales Wissen und die Prioritäten der Gemeinschaften leiten jeden Schritt. Dies macht die Wiederherstellung wirksamer und langlebiger. Um diese Bemühungen zu unterstützen, hilft das Projekt beim Aufbau kleiner Verarbeitungszentren für regenerative Produkte und entwickelt Standards, die Qualität und Marktzugang verbessern. Ausserdem werden Wege erprobt, um verantwortungsvoll abgebautes Gold sicher und transparent zu vermarkten. So sollen die Einnahmen die Wiederherstellung stärken, statt weiteren Raubbau anzutreiben. All das zeigt, dass Wiederherstellung Natur und Menschen gleichermassen nützen kann – und Gemeinschaften befähigt, ihr Land langfristig und nachhaltig zu bewirtschaften.
Partner: Asociación para la Investigación y Desarrollo Integral (AIDER), CITEproductivo Madre de Dios, Asociación de Agricultores Ecológicos de Madre de Dios, Pure Earth, Universidad Nacional Amazónica de Madre de Dios (UNAMAD), CANDELA, Asociación Inkaterra, Red de Mujeres MAPE Madre de Dios, Asociación mineros artesanales formalizados de la Asociación Tauro Fátima (AMATAF)
Projektverbindungen
Teil des Themas
Naturschutz mit Mehrwert für die Bevölkerung
Naturschutz mit Mehrwert für die BevölkerungTeil des Solutionscape
Erhalt multifunktionaler Landschaften an einer tropischen Waldgrenze
Zeitleiste
Wiederherstellung nach dem Bergbau: Wyss Academy und Pure Earth Peru schliessen Partnerschaft für Tambopata
Projektupdate 7. Mai 2026
Madre de Dios ist ein vielfältiges und vielschichtiges Territorium – Heimat einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt, Indigener Volksgruppen und einer Wirtschaft, die stark von extraktiven Aktivitäten geprägt ist. Diese stellen sowohl den Waldschutz als auch das Wohlergehen der Menschen, die von diesen Wäldern und Landschaften abhängen, vor grosse Herausforderungen. In Tambopata zeigt sich dieses Nebeneinander deutlich in der Landschaft und im Alltag: Wälder weichen zurück in Gebieten, die einst von Vegetation bedeckt waren, während Quecksilber, das im handwerklichen Kleinbergbau weit verbreitet ist, stille Spuren in Gewässern, Böden und der Gesundheit der Menschen hinterlässt.Der Kleinbergbau ist eine der wichtigsten Einkommensquellen der Region – und zugleich mit ernsthaften Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden. Einerseits trägt er zu fast 50 % des regionalen Bruttoinlandsprodukts bei und sichert den Lebensunterhalt von mehr als 46.000 Menschen. Andererseits ist er mit Entwaldung und kumulativen Quecksilberbelastungen verknüpft. Eine einfache Antwort auf diese Lage gibt es nicht. Es geht nicht allein um Verbote, sondern darum, echte Übergänge zu verantwortungsvolleren und gerechteren Praktiken zu ermöglichen – Praktiken, die degradierte Flächen wiederherstellen, den Boden neu beleben und wirtschaftliche Alternativen eröffnen, die mit dem Wald vereinbar sind.In diesem komplexen Umfeld haben Pure Earth Peru und die Wyss Academy for Nature eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, produktive Wiederherstellungsmodelle zu entwickeln, die die Auswirkungen von Quecksilber auf Umwelt und Gesundheit verringern. Gleichzeitig sollen neue Einkommensmöglichkeiten für Familien entstehen, die auf den Kleinbergbau angewiesen sind.
Team
- Projektkontakt
Projektkontakt
Renzo De la Peña
Program Manager
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