Vom Bohrstock zur Bewässerungsdüse

Vom Bohrstock zur Bewässerungsdüse
Unser Ziel
Untersuchen, wie Bodeninformationen für eine ressourcenschonende Bewässerung in der Landwirtschaft genutzt werden können. Entwicklung praxisnaher Empfehlungen, um Wasser effizient einzusetzen, Biodiversität zu fördern und organische Böden zu schützen.
Zahlen
Das Projekt wurde am 1. August 2025 gestartet und ist derzeit in Arbeit.
Zusammenfassung
Wasser ist eine zentrale, jedoch begrenzte Ressource in der Landwirtschaft. Besonders in Trockenphasen genügt der natürliche Niederschlag oft nicht, um einzelne Kulturen ausreichend zu versorgen. Eine optimale Bewässerung ist essenziell, einerseits für eine ressourcenschonende Wassernutzung und andererseits für stabile Erträge bei empfindlichen Kulturen mit hoher Wertschöpfung.
Im Rahmen dieses Projekts wird im Projektgebiet zwischen Bätterkinden, Fraubrunnen und Utzenstorf mithilfe moderner Bodenkartierung und Bodenfeuchtemessungen der Zusammenhang zwischen Boden, Kultur und Witterung wissenschaftlich erfasst. Das Projekt zielt darauf ab, die erhobenen Bodeninformationen als Grundlage für eine standortangepasste, bodenbasierte und bedarfsgerechte Bewässerung für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Das heisst, es soll kultur- und teilflächenspezifisch bewässert werden. Sprich: mehr Wasser dort, wo der Boden nur wenig speichert und umgekehrt.
Dieses Projekt baut auf den Erkenntnissen aus dem vorgehenden Projekt "Dienstleistungen des Bodens erfassen und in Wert setzen" auf. Mehr Infos dazu finden Sie hier.
Das LANAT-1.2 Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) des Kantons Bern statt.
Projektverbindungen
Teil des Themas
Naturschutz mit Mehrwert für die Bevölkerung
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Team
- Projektkontakt
Projektkontakt
Cyrill Hess
Research Scientist
