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«Macht das, was ich tue, für die Menschen vor Ort Sinn?»




Ein Interview mit Prof. Dr. Margaret Owuor im Vorfeld der UN-Biodiversitätskonferenz 2022

Margaret Owuor, Professorin für Integrativen Biodiversitätsschutz an der Wyss Academy for Nature, weiss nur zu gut, dass politische Aussagen und Erklärungen zum Naturschutz auf globaler Ebene entschieden werden. Das ist einer der Gründe, warum die Wissenschaftlerin solche Fragen auf die lokale Ebene heruntergebrochen sehen möchte. Mit dieser Strategie will sie die lokalen Gemeinschaften in ihrer Heimat Kenia stärken. Das wiederum könnte helfen, dem Ziel eines ökosystembasierten Managements näher zu kommen.


Seit kurzem sind Sie Professorin für Integrativen Biodiversitätsschutz an der Wyss Academy for Nature der Universität Bern. Was unterscheidet den integrativen Biodiversitätsschutz von traditionelleren Ansätzen? Vereinfacht ausgedrückt: Für mich bedeutet das, alle Aspekte der Naturschutzwissenschaft und alle beteiligten Akteur*innen in den Blick zu nehmen. Wenn wir von biologischer Vielfalt sprechen, gehören dazu alle Pflanzen, Pilze, Mikroorganismen und Tiere, die wir auf der Welt finden. Aber wie können wir sie auf ganzheitliche Weise betrachten? Nehmen wir an, es gibt ein Süsswassersystem mit Fischer*innen, Tourist*innen und Schifffahrt. Wie stellen wir sicher, dass das Ökosystem funktioniert und dass alle, die sich an seiner Nutzung beteiligen, auch um seine Erhaltung besorgt sind? Wie können wir alle Informationen von Wissenschaftler*innen, Forschenden, Praktiker*innen, Landnutzer*innen und Fischer*innen bis hin zur örtlichen Gemeinschaft in einem gemeinsamen Topf zusammenbringen und sicherstellen, dass sie alle dieselbe Sprache sprechen? Dies immer mit dem Ziel, einen ökosystembasierten Managementansatz zu verfolgen, der funktioniert.


Wie kann Ihr Forschungsgebiet dazu beitragen, die Nachfolgeziele der Aichi-Biodiversitätsziele zu erreichen? Bevor ich über die Aichi-Ziele spreche, müssen wir einige Punkte in Sachen integrativer Biodiversitätsschutz in den Fokus rücken. Für mich ist es eine enorme Chance, an der Wyss Academy for Nature mit einer globalen Gemeinschaft von Forschenden und Expert*innen zusammenzuarbeiten. Es ist auch eine Möglichkeit, meiner Gemeinschaft in Kenia etwas zurückzugeben. Aber zurück zu den neuen Biodiversitätszielen. Dazu müssen wir uns anschauen, was für die Aichi-Ziele funktioniert hat und was nicht. Erst dann können wir sehen, wie wir am besten weiter vorgehen. Jedes Land muss dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt Bericht darüber erstatten, wie weit es bei der Verwirklichung der Ziele vorangekommen ist. Kenia zum Beispiel tut dies. Die Ziele werden auf globaler Ebene festgelegt – aber wie werden sie auf die Menschen vor Ort heruntergebrochen, die direkt von den natürlichen Ressourcen profitieren? Wie werden die verschiedenen Länder bei der Zielerreichung unterstützt? Ich sehe meinen Forschungsbereich als eine Möglichkeit, die Integration der verschiedenen Ebenen wiederherzustellen. Eine Freundin von mir sagte einmal: «Margaret, macht das, was du sagst, für die Leute im Dorf Sinn? Wie relevant ist für sie der wissenschaftliche Artikel, den du gerade geschrieben hast?» Schliesslich sind es meist lokale Gemeinschaften und indigene Menschen, die die natürlichen Ressourcen direkt nutzen.

Ihr Fachgebiet ist die Meeresbiologie. Welche Rolle spielen die Weltmeere für die Erhaltung der biologischen Vielfalt?

Die Ozeane und Küstensysteme dürfen nicht unterschätzt werden, wenn es um Biodiversitätsschutz geht. Das Meeres- und Küstenökosystem beherbergt eine grosse Vielfalt an bereits identifizierten und noch zu identifizierenden Organismen. Die Meere enthalten einige der wichtigsten Fischereigebiete. Mangroven sind die Heimat von Garnelen und Krebsen, und dort brüten auch die Fische. Daher spielen die Ozeane und Küstensysteme für die Erhaltung der biologischen Vielfalt eine sehr wichtige Rolle.

Im Vergleich zum Klimawandel hat der Biodiversitätsverlust insbesondere von Unternehmen und auf der Ebene der nationalen Politik weniger Aufmerksamkeit erhalten – obwohl beide Themen eng miteinander verknüpft sind und bereits schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Der Biodiversitätsverlust verringert die Funktionalität der Ökosysteme und verursacht aufgrund verlorener natürlicher Dienstleistungen einen Verlust von jährlich 5 Billionen US-Dollar. Wie erklären Sie sich diese Diskrepanz in der Aufmerksamkeit für die beiden Themen?

Wir sollten die beiden Themen nicht voneinander trennen. Schliesslich ist der Klimawandel eine der Ursachen für den Verlust der biologischen Viefalt. In den Ozeanen und Küstensystemen gibt es beispielsweise Korallen, die nur bei einer Wassertemperatur von rund 25 Grad wachsen können. Wenn sich die Temperatur gemäss den Prognosen der Klimawissenschaft verändert und das Meerwasser wärmer wird, wirkt sich das auf die Korallen und die Vielfalt der darin lebenden Organismen aus. Und wenn der Klimawandel dann zu Überschwemmungen führt, kommt es zum Verlust von Eigentum. Die Menschen verlieren nicht nur ihre Ernten, sondern auch ihre Ernährungssicherheit. Doch nicht immer wird ihnen der Verlust der biologischen Vielfalt sofort bewusst. Vielleicht ist es also an der Zeit, dass wir Artenschützer*innen unsere Erkenntnisse über die Entwicklung der Arten und im Verschwinden begriffene Arten lauter zum Ausdruck bringen.


Von den bisherigen Zielen – den zwanzig Aichi-Zielen – wurde keines vollständig erreicht, und nur sechs wurden teilweise erreicht. Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe dafür, und was können wir aus diesem Scheitern lernen?

Es stimmt, dass die Ziele nicht erreicht wurden. Aber die meisten dieser Dinge erfordern Unterstützung, gerade in Entwicklungsländern, die Hotspots der biologischen Vielfalt beherbergen. Nur mit der entsprechenden Unterstützung lassen sich die für die Zielerreichung notwendigen Prozesse aufgleisen. Für eine Überwachung der biologischen Vielfalt zum Beispiel braucht es über lange Zeit finanzielle Mittel für die Feldforschung und den Kauf von Überwachungsgeräten. Ich muss zugeben, dass ich noch nie an einer dieser Beratungen auf globaler und lokaler Ebene teilgenommen habe. Ich weiss also nicht genau, wie diese Dinge dort aufgeschlüsselt werden. Man müsste zurückblicken und fragen: Was ist nicht erreicht worden? In Kenia hat die Regierung sich um die Verabschiedung einer neuen Verfassung bemüht, die nun ein eigenes Kapitel zum Umweltschutz enthält. Zudem hat sie hat Raum für politische Massnahmen wie das Gesetz über die Erhaltung und Bewirtschaftung der Wälder – den Forest Conservation and Management Act – geschaffen, das eine Ressourcenbewirtschaftung auf Ebene der lokalen Gemeinschaften ermöglicht. Um die Ziele zu erreichen, braucht es ausserdem auch Forschung und Zusammenarbeit zwischen dem globalen Norden und Süden. Wie können wir also eine gute und transparente Zusammenarbeit sicherstellen, um das Wissen weltweit zu teilen und zu erweitern? Meine persönliche Antwort: Ich arbeite mit einheimischen Forschenden zusammen, sammle meine Daten und kehre zum Beispiel in die Schweiz zurück, wo ich dann wiederum dafür sorge, dass die Forschungsergebnisse nach Kenia zurückfliessen und für die Politik und die Entscheidungsfindung genutzt werden. Aber Forschende in Entwicklungsländern bekommen manchmal nicht einmal die nötigen Mittel, um im Feld Daten zu sammeln. Ausserdem müssen Leute aus Wissenschaft und Praxis in der Lage sein, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu verstehen. Ich denke, wenn die Weltgemeinschaft zusammenkommt, um die Aichi-Ziele und ihre Nachfolgeziele zu diskutieren, muss sie sich unbedingt bewusst machen, welchen Realitäten sich viele Entwicklungsländer gegenübersehen.

Fast alle Ursachen für den Biodiversitätsverlust sind auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Vier Wertschöpfungsketten – Lebensmittel, Energie, Infrastruktur und Mode – sind für mehr als 90 Prozent des Drucks auf die Biodiversität verantwortlich, beispielsweise durch Landnutzungsänderungen. Als Lösung für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem wird oft der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft propagiert. Welche Auswirkungen hätte eine solche Umstellung auf die biologische Vielfalt?


Als ich in Kenia aufwuchs, gab es noch Leute mit bis zu elf Kindern. Und ich erinnere mich, dass meine Grossmutter und meine Mutter Gemüse von den Feldern sammelten. Einiges davon wurde dann getrocknet. Nachdem das Gemüse gekocht war, wurde Milch hinzugefügt – und das ergab eine Schüssel voll Essen, das uns lange satt machte. Heutzutage beziehen die Menschen ihre Lebensmittel aus dem Supermarkt. Um das zu ermöglichen, müssen mehr Lebensmittel angebaut und produziert werden, was unsere Ökosysteme stark belastet – zum Beispiel die Feuchtgebiete, in denen der Reis angebaut wird. Ich denke, dass eine Änderung der heutigen Konsumgewohnheiten dazu beitragen könnte, die natürlichen Ressourcen zu erhalten. Um eine ausreichende Produktion sicherzustellen, müssen wir heutzutage Pestizide einsetzen – und verlieren dadurch immer mehr bestäubende Insekten. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder von unseren alten Gewohnheiten zu lernen. Darüber hinaus sollten die Unternehmen die Nachhaltigkeit ihrer Produkte überprüfen und geeignete Produktionsmechanismen einführen, die das Ökosystem nicht schädigen. Ich denke, dass die Kreislaufwirtschaft und die neue Rahmenvereinbarung für Biodiversität in der Tat Wege sind, die uns helfen werden, einige der dringenden Herausforderungen – wie den Verlust der biologischen Vielfalt – anzugehen.

Sehen Sie auch negative Auswirkungen eines Übergangs zur Kreislaufwirtschaft?

Er ist nicht negativ, wenn er hilft, die biologische Vielfalt zu erhalten. Aber bei der Umsetzung könnte es schon zu negativen Auswirkungen kommen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. In Kenia haben wir die Plastiktüte verboten – eine der schlimmsten Ursachen von Verschmutzung und damit verbundenem Biodiversitätsverlust. Aber die neuartige Tüte, die sie ersetzen sollte, ist wohl weder abbaubar noch langlebig. Deshalb sind unsere Mülldeponien jetzt voll davon. Aber immerhin haben wir es geschafft, von Plastik wegzukommen. Einige unserer Nachbarländer haben Plastiktüten allerdings immer noch nicht verboten, so dass Einweg-Plastiktüten nach wie vor nach Kenia gelangen. Das Beispiel zeigt, dass die Chancen für die Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft grundsätzlich gut stünden – aber sind die Menschen auch genug sensibilisiert für einen solchen Lösungsansatz? Und gab es eigentlich eine Strategie, als man die Plastiktüten verbot? Für mich sind solche Vorfälle nicht unbedingt negativ. Im Grunde handelt es sich um eine Form der Adoption – aber man müsste die Menschen sensibilisieren, um die Adoption und die Akzeptanz von Neuerungen stärker zu fördern.


Eine der Errungenschaften der globalen Nachhaltigkeitsziele und auch des Pariser Klimaabkommens war das massive Interesse und die Resonanz seitens einer Vielzahl von Akteur*innen, einschliesslich des Privatsektors. Wie können wir diesen Schwung für die biologische Vielfalt nutzen?

Wenn wir über den Privatsektor sprechen, meinen wir beispielsweise die Industrie. Von ihren Vertreter*innen müssen wir wissen, ob sie für ihre Produktion natürliche Ressourcen nutzen. Und sprechen sie auch über Naturschutz? Oder geht es für sie nur um Rohstoffe? Meist ist wohl Letzteres der Fall. Aber es gibt auch viele Diskussionen über die Bedeutung von Initiativen im Rahmen der Unternehmensverantwortung, die zum Beispiel einmal im Jahr Bäume pflanzen wollen – etwa im Mau-Wald in Kenia. Und ich denke, das sollte gefördert werden. Manchmal frage ich mich: Ist den Menschen klar, dass mit der Zerstörung eines Feuchtgebiets auch die ökologische Integrität seines Systems zerstört wird? Deshalb brauchen wir eine ganzheitliche Diskussion, die alle Parteien miteinbezieht. Die Stärkung lokaler Gemeinschaften war unlängst einer der Schwerpunkte Ihrer Forschung. Welche Rolle sollen die Gemeinschaften spielen?

Ich habe zum Beispiel untersucht, was passiert, wenn Medikamente und Produkte für den persönlichen Gebrauch weggeworfen werden und in unser Gewässersystem gelangen. Ich wollte wissen, wie sich das auf die Biodiversität auswirkt. Aber schliesslich wurde mir klar, dass die Menschen vor Ort meine Ergebnisse vielleicht nicht verstehen würden. Dort, wo ich aufgewachsen bin, gibt es ein sehr wichtiges Ökosystem, das Yala-Feuchtgebiet. Sein Zustand begann sich zu verschlechtern, und ich fragte mich: Warum? Als ich an die Universität Cádiz in Spanien zurückkehrte, um dort zu promovieren, haderte ich mit meiner Arbeit im Labor. Ich wollte herausfinden, wie ich die lokalen Gemeinschaften in meine Forschungsarbeit einbeziehen könnte. Dann stiess ich auf den ökosystembasierten Ansatz zur Bewertung von Ökosystemleistungen, also des Nutzens, den wir aus der Natur ziehen. Ich war mir sicher, dass dies der Weg ist, den wir einschlagen müssen, um unsere Umwelt zu erhalten – immer in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Schliesslich sind sie es, die vom Zustand der Umwelt direkt betroffen sind. Wenn wir uns für Naturschutz einsetzen, müssen wir ihnen auch alternative Existenzmöglichkeiten aufzeigen, die mit ihrer Lebensweise vereinbar sind. Aus diesem Grund muss unsere wissenschaftliche Forschung auf allen Ebenen in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und den indigenen Gemeinschaften vor Ort geschehen. Genau deshalb arbeite ich häufig mit ihnen zusammen, und sie sind der Grund, warum sich der Schwerpunkt meiner Forschung verlagert hat. Mein Ziel ist, sie zu bilden und zu stärken.

Ökosysteme erbringen durch ihre regulierenden, bereitstellenden, kulturellen und unterstützenden Leistungen jedes Jahr einen wirtschaftlichen Nutzen in zweifacher Höhe des Bruttoweltprodukts, und die Hälfte des Bruttoweltprodukts hängt vom Funktionieren der Ökosysteme ab. Wie finden wir ein Gleichgewicht zwischen Nutzung und Erhaltung der Natur – insbesondere im Hinblick auf das Vorhaben, bis 2030 dreissig Prozent der Erde unter Schutz zu stellen, auch «30 x 30» genannt?

Wir sollten nicht davon ausgehen, dass der Wandel kostenlos ist. Denn wenn wir ein Ökosystem erst einmal verloren haben, wird es Geld und Zeit kosten, es wiederherzustellen. Wenn mir ein Delegationsmitglied eines Reisproduktionsunternehmens erzählt, dass ein Feuchtgebiet in eine Reisfarm umgewandelt werden soll und dass diese Farm Milliarden wert sein wird, müssen wir einen Weg finden, auch den Wert der Natur zu vermitteln. Das ist etwas, das die Menschen verstehen müssen. Der Ökosystem-Ansatz bringt den Dialog über den Wert der Natur hin zu Menschen in Führungspositionen, die bereit sind, zuzuhören. Natürlich können wir in den Entwicklungsländern nicht vor der Entwicklung davonlaufen. Die Frage muss also lauten: Können wir eine saubere Entwicklung haben, und wie erreichen wir sie?

Können Sie die Sicht eines Landes wie Kenia auf die Pläne für «30 x 30» etwas näher erläutern?

Für mich sind die Pläne für «30 x 30» ein Schritt in die richtige Richtung. Unser kenianisches Gesetz über die Erhaltung und Bewirtschaftung der Wälder sieht zum Beispiel vor, dass sich die lokalen Gemeinschaften an der Erhaltungsarbeit beteiligen. Ihre Mitglieder werden ermutigt, örtliche Forstvereinigungen zu gründen, um die Wälder zu erhalten. Soweit ich weiss, steht dies im Einklang mit den Plänen für «30 x 30». Ich persönlich ziehe es jedoch vor, über den Wert der Natur und die Integration lokaler Gemeinschaften und indigener Menschen zu sprechen. Die Frage bleibt: Wie können wir das erreichen? Wenn es eine Konferenz zum Thema Naturschutz gibt, möchte ich deshalb immer wissen, wie viele Jugendliche anwesend sind und wie es um die Stimmen der Frauen und der lokalen Bevölkerungen bestellt ist. Aber trotzdem, es ist eine Tatsache, dass gerade einige gute Dinge geschehen im Hinblick auf die Sicherstellung von Naturschutzvorhaben.


Interview: Michael Gasser


 

SERIE ZUR KONFERENZ


Das Centre for Development and Environment (CDE) und die Wyss Academy for Nature der Universität Bern beleuchten in Interviews mit ihren Expert*innen einige der wichtigsten Aspekte der anstehenden Verhandlungen. In Ergänzung dazu möchten wir auch auf die Präsentationen der Online-Tagungen «Swiss Forum on Conservation Biology» SWIFCOB21 und SWIFCOB22 des Forums Biodiversität Schweiz der SCNAT verweisen.